01 Oct 2026

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POS-Rollout planen: Von der Produktion bis zur Filiale

Ein POS-Rollout klingt zunächst einfach: Werbemittel produzieren, verpacken und an die Filialen schicken.

In der Praxis ist die Umsetzung häufig deutlich komplexer.

Denn bei einem Filial-Rollout müssen nicht zwangsläufig alle Standorte dieselben Werbemittel in derselben Menge erhalten. Adressen, Mengen, Materialien, Liefertermine und spätere Nachlieferungen müssen zusammenpassen.

Je größer das Filialnetz, desto wichtiger wird deshalb ein sauber organisierter Prozess.

Was gehört zu einem POS-Rollout?

Ein Rollout umfasst deutlich mehr als die eigentliche Produktion.

Typischerweise gehören dazu:

  • Produktion der POS-Werbemittel
  • Prüfung der Produktionsdaten
  • Qualitätskontrolle
  • Lagerung von Materialien
  • Zusammenstellung individueller Filialsets
  • Kennzeichnung der Sendungen
  • Versand an unterschiedliche Filialadressen
  • Koordination von Nachlieferungen
  • Verwaltung von Restbeständen

Der entscheidende Punkt: Diese Schritte hängen miteinander zusammen.

Wenn beispielsweise die benötigten Mengen pro Filiale unterschiedlich sind, reicht es nicht, einfach eine Gesamtmenge zu produzieren und anschließend beliebig zu verteilen.

DER ROLLOUT BEGINNT VOR DEM VERSAND

Am Anfang steht die Produktion der benötigten Werbemittel.

Bei den FILIALFLÜSTERERn werden unter anderem Plakate, Wobbler, Aufsteller, Restaurantplaner, Hartschaumplatten, Poster, Visitenkarten, Bonuskarten, Broschüren, Acrylbilder, Rollups und Banner produziert.

Dabei kommt überwiegend der Digitaldruck zum Einsatz. Produktionen sind dadurch grundsätzlich auch ab einem Exemplar möglich.

Für einen geplanten Rollout sollte die Produktion trotzdem mit ausreichendem Vorlauf eingeplant werden. Als Richtwert werden je nach Umfang etwa 10 bis 20 Arbeitstage vor dem geplanten Start benötigt.

Wenn ein Projekt kurzfristiger umgesetzt werden muss, kann die Produktion unter Umständen umgeplant werden. Je nach Situation können Maschinenkapazitäten freigemacht oder zusätzliche Schichten eingeplant werden.

Der konkrete Vorlauf hängt dabei immer vom Umfang und den Anforderungen des jeweiligen Projekts ab.

WAS VERLÄSST TATSÄCHLICH DIE PRODUKTION?

Ein Rollout ist nur so gut wie die Werbemittel, die tatsächlich in den Filialen ankommen.

Deshalb werden Produktionsdaten zunächst automatisiert geprüft.

Bei bestimmten Produkten, beispielsweise Konturschnitten oder Weißdruck, erfolgt zusätzlich eine persönliche Prüfung.

Kontrolliert werden unter anderem:

  • Farbe
  • Beschnitt
  • Format
  • Material
  • Abmessungen
  • Verarbeitung
  • Stückzahlen

Wenn dabei Abweichungen festgestellt werden, wird die weitere Vorgehensweise intern geklärt.

Gerade bei größeren Rollouts ist dieser Schritt wichtig, weil Fehler nicht nur ein einzelnes Werbemittel betreffen können. Bei mehreren Filialen kann sich eine Abweichung entsprechend auf viele Sendungen auswirken.

NICHT ALLES MUSS SOFORT IN DIE FILIALE

Ein weiterer Punkt wird bei Rollouts häufig erst relevant, wenn die erste Kampagne bereits abgeschlossen ist: Was passiert mit den verbleibenden Werbemitteln?

Material kann für Kunden kurz- oder längerfristig eingelagert werden.

Bei den FILIALFLÜSTERERn erfolgt die Lagerung insbesondere im Zusammenhang mit den jeweiligen Werbemittel-Portalen.

Das ermöglicht spätere Teilabrufe.

Je nach individueller Organisation können Materialien beispielsweise filialbezogen oder kampagnenbezogen abgerufen werden.

Das ist besonders interessant, wenn nicht alle Werbemittel gleichzeitig benötigt werden.

NICHT JEDE FILIALE BEKOMMT DASSELBE

Hier entsteht bei vielen Rollouts ein erheblicher organisatorischer Aufwand.

Die benötigten Informationen kommen beispielsweise in Form von Listen mit:

  • Filialadressen
  • benötigten Werbemitteln
  • benötigten Mengen

Dabei können sich die Anforderungen von Filiale zu Filiale unterscheiden.

Aus unterschiedlichen Werbemitteln können anschließend individuelle Filialsets zusammengestellt werden.

Auch unterschiedliche Mengen pro Standort sind möglich.

So können beispielsweise 300 individuelle Filialsets vorbereitet werden, wenn die Kampagne für jeden Standort unterschiedlich zusammengestellt werden muss.

Die Sets können bei Bedarf entsprechend gekennzeichnet werden.

Die Konfektionierung der Pakete übernimmt dabei der Versandpartner.

VOM ZENTRALEN LAGER DIREKT IN DIE FILIALE

Sind die Filialsets vorbereitet, müssen sie an die richtigen Standorte gelangen.

Die Belieferung kann direkt an einzelne Filialen erfolgen – europaweit und sowohl als Paket als auch auf Palette.

Dafür werden Versandlabels erstellt und unterschiedliche Lieferadressen verarbeitet.

Auch Liefertermine können entsprechend koordiniert werden.

Die FILIALFLÜSTERER arbeiten hierfür mit festen Versanddienstleistern und übernehmen die Koordination der Versandlogistik.

Damit muss das Marketingteam nicht jeden einzelnen Versandvorgang separat organisieren.

NACHLIEFERUNGEN: DER ROLLOUT ENDET NICHT MIT DER ERSTEN LIEFERUNG

Ein wichtiger Punkt wird bei der Planung von Kampagnen häufig unterschätzt:

Was passiert, wenn eine Filiale später noch zusätzliches Material benötigt?

Wenn Restbestände vorhanden sind, können diese eingelagert werden.

Einzelne Filialen können anschließend separat beliefert werden.

Ist das benötigte Material bereits auf Lager, kann eine Nachlieferung auch noch am selben Tag auf den Weg gebracht werden.

Das bedeutet: Die Logistik endet nicht zwingend mit dem ersten Kampagnenversand.

Auch die Phase danach kann Teil des Prozesses sein.

Was sollte vor einem POS-Rollout geklärt sein?

Je größer das Filialnetz, desto sinnvoller ist es, die wichtigsten Punkte vor Produktionsbeginn festzulegen.

Eine einfache Checkliste:

✅ Welche Werbemittel werden benötigt?

✅ Welche Mengen werden insgesamt produziert?

✅ Welche Filialen erhalten welche Materialien?

✅ Welche Filialen benötigen abweichende Mengen?

✅ Welche Adressen sollen beliefert werden?

✅ Wann müssen die Werbemittel in der Fläche sein?

✅ Werden individuelle Filialsets benötigt?

✅ Wie sollen die Sendungen gekennzeichnet werden?

✅ Was passiert mit Restbeständen?

✅ Wie werden spätere Nachlieferungen organisiert?

Je früher diese Punkte geklärt sind, desto besser lässt sich der Rollout planen.

Was die FILIALFLÜSTERER bei einem Rollout übernehmen

Die FILIALFLÜSTERER verbinden die einzelnen Umsetzungsschritte:

Produktion → Qualitätskontrolle → Lagerung → individuelle Filialsets → Kennzeichnung → Versand → Nachlieferung

Dabei bleibt ein zentraler Ansprechpartner für die Umsetzung bestehen.

Das ist insbesondere für Unternehmen interessant, die regelmäßig POS-Materialien an viele Filialen oder Franchise-Standorte bringen und die operative Koordination nicht auf mehrere Dienstleister verteilen möchten.

Die FILIALFLÜSTERER arbeiten dabei mit Unternehmen unterschiedlicher Netzwerkgrößen – von kleineren Filialstrukturen bis zu Netzwerken mit bis zu 2.000 Standorten.

Fazit: Ein POS-Rollout ist mehr als ein Druckauftrag

Die eigentliche Herausforderung eines Filial-Rollouts liegt nicht unbedingt darin, ein Werbemittel zu produzieren.

Die Herausforderung entsteht dort, wo viele einzelne Anforderungen zusammenkommen:

  • unterschiedliche Materialien
  • unterschiedliche Mengen
  • viele Adressen
  • individuelle Filialsets
  • definierte Liefertermine und spätere Nachlieferungen.

Genau deshalb lohnt es sich, den Rollout als gesamten Prozess zu betrachten.

Von der Produktion bis zur einzelnen Filiale.

Und darüber hinaus.

Denn eine Kampagne ist erst dann umgesetzt, wenn das richtige Material am richtigen Standort angekommen ist.